Eilmeldung

Eilmeldung

Geburtskirche in Bethlehem braucht Restaurierung

Sie lesen gerade:

Geburtskirche in Bethlehem braucht Restaurierung

Schriftgrösse Aa Aa

Die Geburtskirche in Bethlehem braucht eine Restaurierung. Die Stätte im palästinensischen Westjordanland ist ein Anziehungspunkt für Reisende aus aller Welt: Zwei Millionen waren es im letzten Jahr.

Die Lage im Konfliktgebiet zwischen Israel und Palästinensern hat aber dazu geführt, dass das Gebäude seit langem vernachlässigt wird. Besonders das Dach hat gelitten: Nötig wären hier elf Millionen Euro, erst ein Zehntel davon hat die Palästinenserverwaltung nach eigenen Angaben bisher zusammen.

Die Geburtskirche stammt aus der Zeit um 500 und ist damit einer der ältesten Bauten der Christenheit.

Sie wurde auf der Stelle gebaut, die Christen als den Geburtsort Jesu annehmen. Seit 2008 steht sie auf einer Liste der weltweit am meisten gefährdeten Bauwerke.

Die Kirche und das Gelände werden von drei christlichen Glaubensrichtungen gemeinsam verwaltet: von Katholiken, Griechisch-Orthodoxen und Armenisch-Apostolischen. Das hat die Lage nicht einfacher gemacht. Die Palastinenser haben von ihnen inzwischen aber die Erlaubnis zu Restaurierungsarbeiten.

Anfang nächsten Jahres wollen die Palästinenser einen Plan für die Restaurierung und die Kosten vorlegen. Sie hoffen dann auch auf mehr Spenden. Außerdem streben sie bei der UNESCO eine Anerkennung der Kirche als Weltkulturgut an.