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Bilanzskandal: Razzia bei Olympus

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Bilanzskandal: Razzia bei Olympus

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Der Bilanzskandal bringt dem japanischen

Kamerahersteller Olympus neuen Ärger: In einer Großrazzia wurden die Zentrale, andere Büros und Wohnungen durchsucht. Daran beteiligten sich neben einer Sondereinheit der Tokioter Staatsanwaltschaft die Wertpapier-Aufsicht und die Polizei.

Ziel der Ermittler war es, Beweismaterial gegen frühere Top-Manager sicherzustellen. Ein Verfahren gegen sie könnte bis März eröffnet werden.

Unterdessen wurde bekannt, dass Olympus auch mehrere Mitarbeiter deutscher und Liechtensteiner Banken bezahlt haben soll, um den Bilanzbetrug durchzuziehen.

Olympus hatte nach heutigen Erkenntnissen Verluste von rund 1,3 Milliarden Euro verschleiert.

Die Fehlbeträge aus Anlagegeschäften in den 90er Jahren wurden mit überhöhten Zahlungen bei Übernahmen vertuscht, statt sie in der Bilanz zu verbuchen.