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Auf den Tag genau vor 133 Jahren: Van Gogh schneidet sich ein Stück Ohr ab

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Auf den Tag genau vor 133 Jahren: Van Gogh schneidet sich ein Stück Ohr ab

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Am 23. Dezember 1888 schneidet sich der niederländische Maler Vincent Van Gogh in einem Hotelzimmer im südfranzösischen Arles ein Stück Ohr ab. Am folgenden Tag wird die Verletzung im Krankenhaus behandelt.
Um die Verstümmelung des Ohrs von Van Gogh ranken sich verschiedene Geschichten. Die bekannteste ist die, dass sich Van Gogh nach einem Streit mit seinem Freund Paul Gauguin selbst verletzt und dann das abgeschnittene Ohrläppchen einer Prostitutierten anvertraut hat – mit dem Hinweis, sie solle gut darauf aufpassen.Eine andere Version geht davon aus, Gauguin habe seinen Malerkollegen Van Gogh mit einem Säbel verletzt und sei dann geflohen.
Der damals 35jährige Van Gogh muss wegen des Blutverlusts zwei Wochen im Krankenhaus von Arles behandelt werden. Danach litt der Maler unter Albträumen und psychischer Instabilität, die teils als Epilepsie, teils als Depression gedeutet wurde. 1889 verarbeitete Van Gogh den Vorfall mit dem Ohr im “Selbstporträt mit verbundenem Ohr und Pfeife”. Der Maler starb 1890.

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