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E.ON verliert Portugal-Einstieg gegen Chinesen

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E.ON verliert Portugal-Einstieg gegen Chinesen

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Der größte deutsche Energiekonzern E.ON ist im Rennen um einen Einstieg beim portugiesischen Stromriesen EDP an einem chinesischen Unternehmen gescheitert. Der chinesische Wasserkraft-Erzeuger Three Gorges wird mit einem Kapitalanteil von mehr als 21 Prozent Hauptaktionär von EDP.

Mit rund 2,7 Milliarden Euro hatten die Chinesen das höchste Gebot abgegeben. Die E.ON-Offerte lag nach Berichten von portugiesischen Fachmedien um rund 200 Millionen Euro niedriger. Neben dem Düsseldorfer Konzern waren auch zwei brasilianische Unternehmen im Rennen.

Vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung Portugals war die Privatisierung EDPs Bedingung für internationale Hilfen durch die EU und den IWF.

Auch andere Staatsunternehmen sollen demnach ganz oder teilweise privatisiert werden.