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Schwieriges Reisen vor dem Weihnachtsfest

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Schwieriges Reisen vor dem Weihnachtsfest

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Weihnachten steht vor der Tür – aber nicht allen ist schon danach zumute. Noch müssen viele Menschen nach Hause oder zu Verwandeten gelangen. Auf französischen Flughäfen streiken aber seit letzter Woche die Kontrolleure an den Sicherheitsschleusen. Trotzdem sind bisher kaum Flüge ausgefallen, es ging noch mit Verspätungen ab: Für die Reisenden ist das jedoch eine zusätzliche Belastung.

Störungen des Flugverkehrs lasse man nicht zu, sagt

Regierungschef François Fillon auf dem Flughafen Paris-Roissy; deshalb habe hier nun die Polizei die Kontrollen übernommen. Man dürfe jetzt zu den Feiertagen nicht die Reisenden in Geiselhaft nehmen, das sei nicht hinnehmbar.

Die Streikenden sind darüber empört, dass jetzt die Polizei die Kontrollen übernimmt. Man müsse doch eine Lösung für einen Konflikt finden, sagt ein Gewerkschafter, Frédéric Delamarre von der CGT; stattdessen würden Polizisten die Sicherheitsleute ersetzen, die doch einfach nur streiken würden.

Früher dasein, wenig Handgepäck, das sind jetzt die

Empfehlungen für die Flugreisenden – aber es wird eben trotz allem abgefertigt. “Ob Polizei oder wer es eben sonst macht, ist mir egal”, sagt ein Mann in Roissy. “Solange ich zu Weihnachten nach Hause komme”, meint eine junge Frau, “ist alles gut”.

In Belgien traf ein eintägiger Streik den Zugverkehr im ganzen Land. Das galt auch für den Eurostar zwischen Brüssel und London und für andere grenzüberschreitende Verbindungen, wie für Thalys- und andere Züge von und nach Deutschland.