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Viele Tote bei Anschlägen in Damaskus

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Viele Tote bei Anschlägen in Damaskus

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Bei den Anschlägen in Syriens Hauptstadt Damaskus

sind mehr als vierzig Menschen getötet worden. Kurz nacheinander hatten sich zwei Attentäter in ihren Autos in die Luft gesprengt. Ziel der Anschläge

waren Geheimdienstgebäude.

Wer hinter den Anschlägen steckt, ist unbekannt. Die Regierung macht die Untergrundgruppe Al-Kaida verantwortlich. Bekannt hat sich zu den Anschlägen aber niemand. Die Opposition würde die Tat auch der Regierung selbst zutrauen.

Inzwischen sind in Syrien die ersten Beobachter der Arabischen Liga eingetroffen; sie wurden auch zum

Anschlagsort gebracht. Die Liga will ab nächster Woche insgesamt 150 Beobachter schicken, die ein vereinbartes Ende der Gewalt überwachen sollen. Oppositionsvertreter sehen in dem Abkommen aber nur eine Finte der syrischen Machthaber.

Seit März dauern die Proteste gegen das Regime unter Staatspräsident Baschar Assad an. Die UNO schätzt, dass in dieser Zeit mehr als fünftausend Menschen getötet worden sind. Die Regierung spricht von zweitausend Toten, zählt dabei aber nur Angehörige der Sicherheitskräfte.