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Machtwechsel in Konfliktregion Transnistrien

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Machtwechsel in Konfliktregion Transnistrien

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In der von Moldau abtrünnigen Konfliktregion Transnistrien kommt es zum ersten Machtwechsel seit Sowjetzeiten. Sieger der Stichwahl um das Präsidentenamt wurde Ex-Parlamentschef Jewgeni Schewtschuk mit knapp 74 Prozent der Stimmen.

Das teilte die zentrale Wahlkommission in der Hauptstadt Tiraspol mit.

Der von Russland unterstützte Parlamentspräsident Anatoli Kaminski unterlag bei der international nicht anerkannten Abstimmung.

Das bitterarme Transnistrien mit etwa 500 000 Einwohnern gilt als Hort von Korruption, Vetternwirtschaft, Geldwäsche sowie Drogen- und Waffenschmuggel.