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Weltweite Empörung nach Anschlägen

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Weltweite Empörung nach Anschlägen

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Die Anschläge auf Kirchen in Nigeria haben weltweit Empörung hervorgerufen.

Auch der Präsident Nigerias, Goodluck Jonathan, verurteilte die Angriffe vom ersten Weihnachtstag scharf.

Im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes attakierten islamistische Gruppierungen bereits mehrfach Kirchen, da sie ihrer Meinung nach, stellvertretend für den christlich dominierten Süden des ölreichen Landes stehen.

Bei den Bombenanschlägen auf christliche Kirchen waren am Sonntag mindestens 40 Menschen getötet worden.

Einsatzkräfte bargen allein aus einer schwer

beschädigten katholischen Kirche in der Nähe der Hauptstadt Abuja 35 Tote, so berichteten Augenzeugen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es mehr als 80 Tote bei Angriffen auf christliche Weihnachtsfeiern in dem westafrikanischen Land gegeben.

Nigeria ist mit etwa 150 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas.