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Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien

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Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien

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Die Beobachter der Arabischen Liga sind in Syrien eingetroffen. Mitglieder der Mission sind nach Angaben der Opposition bereits in der Protesthochburg Homs. Die Stadt steht seit drei Tagen unter Beschuss. Einer Menschenrechtsgruppe zufolge wurden mindestens 20 Regierungsgegner getötet und etliche verletzt.

Burhan Ghalioun, der Vorsitzende des syrischen Nationalrates, rief die Vereinten Nationen und die Europäische Union dazu auf, einzuschreiten, um diese Tragödie zu beenden. Er sagte bei einer Pressekonferenz in Paris: “Ich sprach am Telefon mit einem Beobachter der Arabischen Liga. Er sitzt in einem Hotel in Homs und ich fragte ihn, warum die Beobachter sich nicht in das Viertel Baba Amir begeben. Er sagte mir, dass sie keine Fahrzeuge erhalten hätten und so nicht die Möglichkeit hätten, um in das Viertel Baba Amir zu gelangen. Die Beobachter sind Gefangene des syrischen Systems.”

Die Beobachter sollen sich ein Bild von der Lage machen und prüfen, ob die syrische Regierung wie versprochen die Armee aus den Städten abzieht, die politischen Gefangenen freilässt und einen Dialog mit der Opposition aufnimmt.

Die Regierungsgegner fürchten unterdessen, dass die Situation weiter eskaliert.