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Hunderttausende mobilisiert für Trauerfeier in Nordkorea

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Hunderttausende mobilisiert für Trauerfeier in Nordkorea

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Nordkorea bereitet sich auf die
Beisetzungsfeierlichkeiten für den verstorbenen Militärmachthaber Kim Jong Il vor. Die Staatsmedien des weitgehend abgeschotteten
kommunistischen Landes nannten zunächst keine Einzelheiten der für diesen Mittwoch angekündigten Feierlichkeiten. Beobachter erwarteten, dass das Regime Hunderttausende Menschen für das letzte Geleit mobilisieren wird.
 
Die Zeremonie werde wohl im wesentlichen ablaufen wie im Juli 1994, als Kims Vater beigesetzt wurde. Damals wurde der
Sarg mit dem Leichnam Kim Il Sungs in einem Autokorso durch die Straßen von Pjöngjang gefahren.
 
Das Regime setzte unterdessen seine Bemühungen darum fort, die Stellung von Kims Sohn und Nachfolger Kim Jong Un zu stärken. Nachdem er bereits als neuer Oberbefehlshaber der Streitkräfte gefeiert wurde, pries ihn die Staatspresse Nordkoreas nun nun auch als Leiter des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei.
 
Kim empfing in Pjöngjang eine Delegation aus Südkorea. Der noch nicht 30-Jährige begrüßte zwei private Beileidsdelegationen um die 90-jährige Witwe des früheren südkoreanischen Präsidenten Kim Dae Jung und die Vorsitzende des Hyundai-Konzerns.