Eilmeldung

Eilmeldung

"Ich bedaure den Tod von Kim Jong Il"

Sie lesen gerade:

"Ich bedaure den Tod von Kim Jong Il"

Schriftgrösse Aa Aa

Halbmast auf der nordkoreanischen Botschaft in Peking. Nach dem Tod Kim Jong-ils sind die Sicherheitsvorkehrungen auch hier angezogen worden. Dabei ist China der engste Verbündete Nordkoreas. Das macht sich auch in den Reaktionen der Presse und vieler Menschen hier deutlich, die vielfach Beileidsbekundungen in das Nachbarland schicken.

Eine Frau zum Beispiel sagt, sie bedaure den Tod von Kim Jong-il. Die Trauer der Menschen in Nordkorea habe sie sehr bewegt.

Ein Passant kondoliert den Nordkoreanern und sagt, er hoffe, das Nachbarland werde sich friedlich und stabil entwickeln.

Narushige Michishita ist Politikprofessor in Tokio. Er analysiert die Lage aus japanischer Sicht: “Es gibt sicherlich Leute, die die jetzige Lage nutzen wollen, um das nordkoreanische Regime zu schwächen. Das würde aber sehr schwierig werden, da die Opposition oder auch sämtliche Dissidenten in der Vergangenheit massiv unterdrückt wurden.”

Japan sorgt sich unter anderem um Pjöngjangs Atomwaffen. Die Regierung in Tokio forderte China nun auf, seine Verbindungen nach Nordkorea zu nutzen, um zu helfen, die Stabilität in der Region sicherzustellen.