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Zähneblecken im Persischen Golf geht weiter

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Zähneblecken im Persischen Golf geht weiter

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Ein Flugzeugträger der 5. Flotte der US-Marine im Persischen Golf. Auf das Militärmanöver des Iran und dessen Ankündigung, man könne die Straße von Hormus mit Leichtigkeit schließen, reagierten die Amerikaner mit verschärftem Ton: Man werde keine Unterbrechung des Schiffsverkehrs in der wirtschaftlich höchst bedeutsamen Meerenge zulassen, so das Flotten-Kommando in Bahrain.

Durch die etwa 50 Kilometer breite und über 200 Kilometer lange Straße von Hormus am Ausgang des Persischen Golfs wird ein erheblicher Teil

des weltweit benötigten Rohöls transportiert.

Der Iran setzte sein am Samstag begonnenes Zehn-Tage-Manöver unterdessen in internationalen Gewässern fort. Das Fernsehen zeigte Bilder von Luftkissen- und U-Booten. Allerdings ruderte das Land im aktuell wohl wichtigsten Punkt zurück. So ließ Teheran wissen, dass für den Iran zur Zeit überhaupt kein Anlass dazu bestehe, die Meerenge zu schließen; ganz egal, wie leicht das sei.