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Börsen 2011: Sicher war nur die Unsicherheit

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Börsen 2011: Sicher war nur die Unsicherheit

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Es war ein Bärenmarkt an den Börsen 2011, der Bulle ließ sich deutlich weniger sehen. Für Investoren und Analysten war es ein anstrengendes Jahr, voller Aufs und Abs. Sicher war nur eines: die Unsicherheit. Ob Schuldendramen, Bankenkrisen und Triple-A-Krimis - Anleger brauchten 2011 vor allem starke Nerven und Steher-Qualitäten.
 
Doch die hatten nicht alle: Europas Börsen lecken zum Jahreswechsel ihre Wunden. Die Verluste betrugen zwischen acht Prozent in London und 27 Prozent in Mailand. Das gleiche Bild bietet sich beim Blick auf die Jahres-Performance des Euro-Stoxx. Nach einer holprigen ersten Jahreshälfte gab es ab Juli einen dramatischen Absturz: Ursache waren im wesentlichen die Schuldenkrisen in Europa und in den USA.
 
Die Märkte fanden sich plötzlich in einer unteren Liga wieder. Viele Analysten indes sehen darin eine notwendige Korrektur, die Kurse seien viel zu lange überbewertet worden. 2012 könnte sich dieser Abwärtstrend fortsetzen, meint Mark Cliffe von der ING-Bank. Denn aus der Finanz- und Schuldenkrise werde mehr und mehr eine Wirtschaftskrise.
 
Nicht alle lassen sich indes ins Bockshorn jagen. In Deutschland sind Verbraucher und Unternehmen ungewöhnlich optimistisch – trotz allem.