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Türkei: Tödlicher Luftschlag womöglich ein Irrtum

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Türkei: Tödlicher Luftschlag womöglich ein Irrtum

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Bei einem Angriff der türkischen Luftwaffe sind in der Nacht im kurdischen Südosten der Türkei mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die prokurdische Nachrichtenagentur Firat spricht sogar von bis zu 40 Toten, die meisten von ihnen seien junge Männer um die 20 Jahre. Die Sicherheitskräfte bestätigten den Angriff, nannten allerdings zunächst keine Opferzahlen.

Der Luftschlag erfolgte bei dem Dorf Ortasu nahe der irakischen Grenze. Laut Medienberichten könnte es sich bei dem Angriff allerdings um einen folgenschweren Irrtum gehandelt haben.

So habe das Militär womöglich eine Gruppe von Schmugglern für Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gehalten, schreiben Medien. Aus Sicherheitskreisen hieß es, man habe von einem geheimen Grenzgang der PKK gewusst, es sei anschließend nicht möglich gewesen zu erkennen, ob die Entdeckten PKK-Kämpfer oder Schmuggler waren.