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Brand in Chiles Nationalpark Torres del Paine

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Brand in Chiles Nationalpark Torres del Paine

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Ein Waldbrand in einem Nationalpark in Patagonien im Süden Chiles ist ausser Kontrolle geraten und bereitet den Behörden große Sorgen. Drei Tage

nach Ausbruch des Feuers waren bereits 8500 Hektar Wald und Steppenland im Naturpark Torres del Paine den Flammen zum Opfer gefallen – das sind rund vier Prozent seiner gesamten Fläche.

Wind und dichter Rauch erschwerte den Löschmannschaften die Arbeit. Insgesamt waren 300 Helfer im Einsatz, darunter neben chilenischen Feuerwehrleuten und Soldaten auch Feuerwehrleute aus dem benachbarten Argentinien.

Chiles Innenminister Rodrigo Hinzpeter sagte, es bestehe eine große Wahrscheinlichkeit, dass der Brand von Menschenhand verursacht worden sei.

Opfer gab es durch die Brände zunächst nicht, aber rund 700 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Der Nationalpark, der jedes Jahr von mehr als 100.000 Menschen besucht wird, wurde geschlossen und soll den ganzen Januar gesperrt bleiben.