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Falscher Hase an der japanischen Börse

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Falscher Hase an der japanischen Börse

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An der Börse in Tokio hat der Nikkei-Index das Handelsjahr so niedrig beendet wie seit 29 Jahren nicht – mit 17 Prozent Minus.

Dabei sollte das Jahr nach dem chinesischen Sternzeichenkalender “sanftmütig und zugleich zielstrebig” werden. Doch dann kamen Tsunami, Atomunfall, ein dramatischer Anstieg des Yen und die Flutkatastrophe in Thailand, dazu die Schuldenkrisen in den USA und in Europa.

Atsushi Saito, Chef der Börse Tokio:

“Es ist bedauerlich, dass wir in diesem “Jahr des Hasen” keine großen Sprünge gemacht haben. Und die europäische Schuldenkrise bleibt auch in Zukunft ein Hindernis.”

Besonders tief in der Grube landete

Kraftwerk-Betreiber Tepco, der für das explodierte Kernkraftwerk Fukushima bis 2013 vermutlich

43 Milliarden Euro an Entschädigungen

auszahlen muss – die Aktie verlor 90 Prozent.

Das kommende “Jahr des Drachens” läßt sich nicht schlecht an: Im Tagesvergleich legte der Nikkei-Index 0,67 Prozent zu, wegen überraschend positiver US-Konjunkturdaten.

mit AFP, Reuters