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Syrische Opposition: Beobachter werden getäuscht

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Syrische Opposition: Beobachter werden getäuscht

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Die Anwesenheit der Beobachter der Arabischen Liga in Syrien hat noch nicht zu einem Ende des Blutvergießens geführt. Die Opposition ist pessimistisch, die Beobachter würden von der Regierung hinter´s Licht geführt. So würde die Armee ihre Panzer abziehen, solange die Beobachter sich an einem bestimmten Ort aufhielten, nur um sie danach sofort wieder in Stellung zu bringen. Erneut seien in den vergangenen zwei Tagen vierzig Zivilisten von Regierungssoldaten erschossen worden, hieß es.

Ein Beobachter warnte die Regierung von Präsident Bashar al-Assad: “Ich habe Scharfschützen gesehen und dies der Arabischen Liga gemeldet. Wir fordern die Behörden auf, sofort den Befehl zum Rückzug dieser Soldaten zu geben. Wenn dies nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden geschieht, müssen wir andere Maßnahmen ergreifen.”

Die Menschen scharen sich um die Beobachter und erzählen von Unrecht und Gewalt.

Seit etwa einer Woche sind die Beobachter im Land. Sie sollen bis Ende Januar den Rückzug der syrischen Armee und die Freilassung

politischer Gefangener überwachen. Ziel der Mission ist ein Ende des Blutvergießens.