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Nach dem tödlichen Luftangriff auf 35 kurdische Schmuggler im Grenzgebiet zum Irak haben in Istanbul mehr als 2000 Kurden gegen die türkische Regierung demonstriert.

Hunderte Vermummte warfen mit Steinen auf die Beamten und umstehende Autos, die Polizei setzte daraufhin Wasserwerfer und Tränengas ein und löste die Kundgebung auf.

Auch im Osten der Türkei gingen die Menschen aus Protest auf die Strasse. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, in der Stadt Diyarbakir wurden 30 Personen festgenommen.

Zuvor hatte ein Sprecher der Regierungspartei AKP eingeräumt, der Luftangriff sei ein Versehen gewesen, das Millitär habe die Schmuggler für Terroristen gehalten.

Die 35 Opfer wurden unterdessen im ihrem Heimatdorf in der Provinz Sirnak begraben. An der Trauerfeier nahmen mehrere Tausend Menschen teil.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnete den Vorfall als “bedauerlich” und “traurig” und kündigte eine Untersuchung an.

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