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Gewalt in Nigeria: Dutzende Menschen bei Nachbarschaftskonflikt getötet

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Gewalt in Nigeria: Dutzende Menschen bei Nachbarschaftskonflikt getötet

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Nach der Anschlagsserie auf mehrere Kirchen in Nigeria hat Präsident Goodluck Jonathan über vier Regionen im Norden den Ausnahmezustand verhängt und die Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen. Jonathan betonte dabei, dass es sich nur um eine vorübergehende Maßnahme handele.

Auch im Bundesstaat Ebonyi im Südosten des Landes flammte die Gewalt auf: Bei einem Konflikt zwischen verfeindeten ethnischen Gruppen wurden mehr als 50 Menschen getötet. Medien berichteten, Bewaffnete hätten einen Ort überfallen – Hintergrund war offenbar ein Streit um Land. Ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf die Kirchen besteht nicht, der Vorfall zeigt jedoch die Fragilität der Sicherheitslage in Nigeria.

Bei den Anschlägen um Weihnachten, zu denen sich die radikalislamische Sekte Boko Haram bekannt hatte, waren mehr als 40 Menschen getötet worden. Jonathan versprach, alles zu tun, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.