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Deutsche Arbeitslosigkeit 2011 auf Rekordtief

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Deutsche Arbeitslosigkeit 2011 auf Rekordtief

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Trotz wachsender Rezessionsängste ist in Deutschland die Zahl der Arbeitslosen 2011 auf ein Rekordtief gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im vergangenen Jahr knapp 2,8 Millionen Menschen ohne Beschäftigung, so wenig wie zuletzt 1991.

In Berlin sprach Arbeitsministerin Ursula von der Leyen von einer grundsoliden Lage auf dem Erwerbsmarkt: “Wenn man das gesamte vergangene Jahr betrachtet, dann erreicht die Arbeitslosigkeit in 2011 den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Auch die Unterbeschäftigung, die ja mit einberechnet arbeitslose Menschen, die in Maßnahmen sind, erreicht den niedrigsten Stand seit Einführung dieser Statistik 1999.”

Damit setzt sich gegen den europäischen Trend die positive Tendenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt fort. 2009 waren noch 3,4 Millionen Menschen erwerbslos, was einer Quote von 8,2 Prozent entsprach. 2011 lag diese bei im Durchschnitt 7,1 Prozent.

Schon im Januar dürfte Zahl der Arbeitslosen nach einer Prognose der Bundesagentur witterungsbedingt aber wieder über die Drei-Millionen-Marke steigen – zum ersten Mal seit acht Monaten.

Die deutsche Wirtschaft plagt indes ein anderes ernstes Problem: der Mangel an Facharbeitern.

Unternehmen hoffen daher auf einen Zuzug von qualifizierten Kräften aus den südeuropäischen Schuldenländern.