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Romney bei Republikaner-Vorwahl um Haaresbreite vor Santorum

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Romney bei Republikaner-Vorwahl um Haaresbreite vor Santorum

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Nur wenige Stimmen entscheiden die erste Vorwahl der amerikanischen Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur.

Sieger um Haaresbreite ist im Bundesstaat Iowa der gemäßigte Mitt Romney, der hier nach früheren Umfragen zunächst gar keine große Chance hatte – im Gegensatz zu den Staaten, die demnächst folgen.

Der Überraschungskandidat Rick Santorum verliert in dem konservativen Staat nur knapp gegen Romney.

Der katholische und strengkonservative Santorum kommt dabei ebenfalls auf 25 Prozent der Stimmen.

Ebenfalls stark abgeschnitten hat mit 21 Prozent der Stimmen Ron Paul. Er tritt vor allem für persönliche Freiheiten und eine minimale Rolle des Staats ein – auch das ist eine Forderung, die gerade in Iowa gut ankommt.

Der kleine, ländlich und weiß geprägte Bundestaat kürt noch keinen landesweiten Gewinner. Aber er sortiert oft schon die ersten Bewerber aus – wie vielleicht Rick Perry, der nach entäuschend schwachem Abschneiden mit zehn Prozent seine Bewerbung jetzt daheim überdenken will.

Nächste Woche wird in New Hampshire abgestimmt, bis Ende des Monats unter anderem im wesentlich größeren Florida. Dann ist vielleicht klarer, wer bei der eigentlichen Präsidentenwahl im November gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten wird.