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US-Vorwahlen: Kopf an Kopf in Iowa

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US-Vorwahlen: Kopf an Kopf in Iowa

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Bei den Vorwahlen der US-Republikaner im ländlichen Iowa hat der erzkonservative Rick Santorum aufgeholt. In den Umfragen auf dem dritten Platz liefert er sich nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Favoriten Mitt Romney.

Der steinreiche Mormone aus Michigan punktet mit seiner Erfahrung als Unternehmer, doch seine Angewohnheit seine Fahne nach dem Wind zu richten, hat ihm den Spitznamen Flip-Flopper eingebracht.

Der libertäre Ron Paul ist ihnen dicht auf den Fersen. Der 76-jährige Kongressabgeordnete hat sich in Washington einen Namen als Dr. No gemacht, er stimmt konsequent gegen sämtliche Staatsausgaben.

Die Frage des Ausstiegs aus dem Rennen stellt sich für die Ikone der Tea-Party-Bewegung, Michele Bachmann. Sie konnte trotz Heimvorteils in Iowa nicht überzeugen.

Klar abgeschlagen ist auch der ehemalige Kongresspolitiker Newt Gingrich. Eine herbe Enttäuschung: noch vor zwei Wochen lag er gleichauf mit Romney.

Der Gouverneur von Texas Rick Perry hat von allen Kandidaten für den Wahlkampf in Iowa am meisten ausgegeben. Aufgeben oder weitermachen, Perry steht vor einer Entscheidung.