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Hague lobt Militärregierung Myanmars

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Der britische Außenminister William Hague ist am Donnerstag in Rangun zu einem privaten Dinner mit der birmanischen Friedennobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zusammengetroffen. Hague ist der erste britische Außenminister, der seit 1955 die ehemalige britische Kolonie besucht. Zuvor hatte Hague Staatspräsident Thein Seinn in der Hauptstadt Naypitaw getroffen. Dabei begrüßte er die Bestrebungen der Militärregierung zu politischen Reformen.

Aung San Suu Kyi äußerte sich vor ihrem Treffen mit Hague in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP zuversichtlich über die Reformschritte der Regierung, auch wenn wie nicht so schnell vorangingen wie gewünscht. “Ich sorge mich darum, wie stark die Unterstützung im Militär für diese Reformen ist. Entscheidend ist, inwieweit das Militär den Reformprozeß mitträgt!”, meint Aung San Suu Kyi.

Suu Kyi will bei den Nachwahlen am 1. April für einen Parlamentssitz kandidieren. Anfang der Woche waren einige politische Gefangene freigelassen worden. Hague ist nach US-Außenministerin Hillary Clinton der zweite hochrangige westliche Politiker innerhalb von zwei Monaten, der Myanmar besucht.