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Britischer Außenminister bestätigt Wandel in Myanmar

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Britischer Außenminister bestätigt Wandel in Myanmar

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Der britische Außenminister William Hague trifft in Myanmar, dem früheren Birma, erneut mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zu politischen Gesprächen zusammen. Am gestrigen Donnerstag überreichte er der Oppositionspolitikerin in deren Haus in Rangun einen Preis aus London, den Chatham House Prize. Er wird an eine herausragende Persönlichkeit verliehen, die einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Welt geleistet hat.

Myanmar stand bis Frühjahr 2011 gut 48 Jahre unter der Knute des Militärs. Dann trat eine Regierung an, die sich aus Ex-Generälen und Vertretern einer vom Militär gegründeten Partei zusammensetzt. Ende 2010 war Suu Kyis 15 Jahre währender Hausarrest aufgehoben worden.

Zahlreiche westliche Regierungen begrüßten die zagen Reformschritte. Unter anderem wurden auch einige hundert politische Gefangene aus den Haftanstalten entlassen. Großbritanniens Außenministerminister Hague sagte, der Wandel in der einstigen Militärdiktatur (und ehemaligen britischen Kolonie) sei deutlich zu spüren.