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Sarkozy und Monti betonen Übereinstimmung

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Sarkozy und Monti betonen Übereinstimmung

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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist in Paris mit Italiens Regierungschef Mario Monti zusammengekommen. Nach dem Treffen kündigte er an, auf Einladung Montis am 20. Januar in Rom gemeinsam mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel Wege aus der Euro-Krise erörtern zu wollen. Sarkozy betonte, es gebe eine “perfekte Übereinstimmung” zwischen Italien und Frankreich im Hinblick auf die Zukunft Europas und bei der Suche nach Lösungen für die Schuldenkrise, die derzeit im Herzen Europas sei. Monti sagte, in einer derart sensiblen Phase für das Leben der Europäischen Union und besonders der Eurozone sei es essenziell, dass jeder Mitgliedsstaat konsequent eine Politik der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen betreibe und die vorgesehenen Reformen umsetze. Sarkozy kündigte außerdem einen möglichen Alleingang bei der Einführung der Finanztransaktionssteuer an. In Berlin und Rom stößt er dabei aber auf wenig Gegenliebe. Am 30. Januar wollen die Regierungschefs beim EU-Gipfel in Brüssel erneut über Wege aus der Euro-Krise beraten.