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Syrien: Regierung soll hinter Anschlag stecken

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Syrien: Regierung soll hinter Anschlag stecken

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Ein schwerer Selbstmordanschlag hat die syrische Hauptstadt Damaskus erschüttert. Mindestens 25 Menschen kamen dabei ums Leben, 50 weitere wurden verletzt. Laut syrischen Medien soll es sich um einen Einzeltäter gehandelt haben.

Der Anschlag ereignete sich an einer Ampel im Al-Mida-Viertel von Damaskus, einem der Schwerpunkte der Protestbewegung gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Oppositionelle vermuten deshalb, bei dem Attentat habe es sich um einen Racheakt des Regimes gehandelt. Im Staatsfernsehen wurden hingegen islamistische Terroristen für das Attentat verantwortlich gemacht. Am Anschlagsort versammelten sich zahlreiche Pro-Assad-Demonstranten.

Zu dem Zeitpunkt, als der Sprengsatz hochging, waren viele Menschen gerade auf dem Weg zu den Freitagsgebeten.