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Keine Sesamstraße für kleine Palästinenser

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Keine Sesamstraße für kleine Palästinenser

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2012 werden keine neuen Episoden der palästinensischen Variante des Kinderfernsehprogramms “Sesamstraße” gedreht.

Der Grund: Es ist kein Geld da. Die finanziellen Mittel für die Schara’a Simsim (so heißt die Sesamstraße für die palästinensischen Kinder) waren nämlich aus den USA gekommen.

Die Zahlungen aus den USA wurden eingestellt, weil das Bildungswerk der Vereinten Nationen, die Unesco, die Palästinenser als Vollmitglied aufgenommen hat.

Einer der palästinensischen Produzenten Daud Kuttab sagte: “Es ist wirklich schade, denn die palästinensischen Kinder lieben diese kleinen Kreaturen. Die Figuren zeigen den Kindern so wichtige Dinge wie Freundschaft, Toleranz und Respekt.”

Auch Cairo Arafat arbeitete mit bei der Sesamstraße aus Ramallah. Sie meinte: “Wir hatten gute Erfolge. Untersuchungen haben dies bestätigt. Die Kinder lernten besser und konnten sich besser und länger konzentrieren.”

Das palästinensische Fernsehen wiederholt nun zunächst die alten Folgen.