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Steine zu Weihnachten

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Im Kosovo haben hunderte Albaner gegen den Weihnachtsbesuch des serbischen Präsidenten Boris Tadic in zwei orthodoxen Klöstern protestiert.

Rund um die beiden Klöster in Decani und Pec leben so gut wie keine Serben mehr.

Die albanisch dominierte Kosovo-Regierung hatte die Reise unter der Bedingung erlaubt, Tadic dürfe nur als Gläubiger auftreten und müsse sich jeder politischen Äußerung enthalten.

Tadic hatte in den vergangenen Jahren ähnliche Auflagen missachtet.

Als er diesmal ankam, flogen Steine.

Demonstranten wurden mit Pfefferspray auf Distanz gehalten, Tadics Konvoi kam mit stundenlanger Verspätung an.

Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo war vor vier Jahren von Serbien abgefallen, was das in die EU strebende Serbien nicht akzeptiert.

22 der 27 EU-Staaten erkennen das Kosovo an.

Seit Mitte 2011 knistert es erheblich zwischen den beiden Nachfolgestaaten Jugoslawiens: Seither versucht die Regierung in Pristina, ein serbisch bewohntes Grenzgebiet im Norden unter Kontrolle zu bekommen.

mit Reuters, AFP, dpa