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Ahmadinedschad besucht seine wenigen Freunde

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Ahmadinedschad besucht seine wenigen Freunde

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Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist zu einer fünftägigen Reise nach Lateinamerika aufgebrochen. In Venezuela, Nicaragua, Kuba und Ecuador werde er “Gleichgesinnte” besuchen, so Ahmadinedschad vor seiner Abreise in Teheran.

Während der Reise werde er mit seinen Partnern über Washingtons “Absichten zur Intervention in Angelegenheiten anderer Staaten” sowie über die “militärische Präsenz” der USA diskutieren.

Der Iran ist wegen seines Atomprogramms international weitgehend isoliert.

Das muslimische Land wird in Kürze seine neue Anlage zur Urananreicherung in Fordo in Betrieb nehmen. Das kündigte der Chef des iranischen Atomprogramms, Fereydoun Abbasi, an.

Die Führung in Teheran hatte erst 2009 die Existenz der lange geheim gehaltenen Anlage rund 160 Kilometer von Teheran zugegeben.

Die unterirdische Anlage befindet sich in einem Tunnelsystem auf einem früheren Militärgelände.

Nach iranischen Angaben soll dort mit mindestens 3000 Zentrifugen gearbeitet werden.

Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms heimlich Nuklearwaffen produzieren zu wollen.