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Nigerianer streiken für Benzinpreissubventionen

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Nigerianer streiken für Benzinpreissubventionen

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In Nigeria hat am Montag ein landesweiter Streik gegen die Abschaffung der Benzinpreissubventionen begonnen. Zu dem unbefristeten Ausstand hatten mehrere Gewerkschaften aufgerufen. In weiten Teilen des landes kam das öffentliche Leben zum Erliegen, mehrere tausend Nigerianer fanden sich zu Protestmärschen zusammen. Die Regierung hatte am 1. Januar alle Treibstoffsubventionen abgeschafft. Daraufhin hatten sich die Preise etwa verdoppelt.

Nigeria ist das größte Öl-Förderland Afrikas. Nach Angaben der internationalen Ölkonzerne wird die Ölförderung von dem Ausstand nicht beeinträchtigt. Sie erfolgt weitgehend automatisch, die Anlagen werden bewacht. Beschäftigte der Ölkonzerne wie Deji Ayodele erschienen am Arbeitsplatz: “Als wir zur Arbeit kamen, haben wir gesehen, dass in der Awolowo Road alle Geschäfte geschlossen waren. Auch die Banken waren zu und die Straßen verlassen. Wir wollten aber arbeiten”, berichtet Ayodele.

Von den Subventionen haben nach Ansicht von Wirtschaftswissenschaftlern vor allem die Mittel- und Oberschicht profitiert, sowie Schmuggler, die das billige Benzin im Ausland verkauften. Die Regierung will die eingesparten Mittel in die Entwicklung des Landes und das Bildungswesen stecken.