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Geschlagener Gingrich macht weiter

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Geschlagener Gingrich macht weiter

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Wer darauf gewartet hatte, dass Gingrich seine Niederlage eingestehen würde, hat sich getäuscht. Gingrich gab sich entschlossener denn je, seinen Kandidatur aufrechtzuerhalten. Mit nur 10 % der Stimmen landete er abgeschlagen auf einem der hintersten Plätzen. Im konservativen Süd-Carolina schätzt er seine Chancen besser ein, als in Neuengland.

“Ich glaube, wir brauchen jemanden, der es in Debatten mit Barack Obama aufnehmen kann. Ich werde alles tun, um die Möglichkeit zu haben, Sie im Herbst in den Debatten mit Obama zu vertreten und ihn dann zu bezwingen”, erklärte Gingrich am Wahlabend.

Gingrich hat Süd-Carolina zum “must-win-state” erklärt. Zwar liegt er auch dort in den Umfragen hinter Romney, doch hofft er auf das konservativere Umfeld. Gingrich hat jetzt begonnen aggressiver gegen Romney vorzugehen und Werbespots geschaltet, in denen dessen Rolle als “Arbeitsplatzvernichter” beim Finanzinvestor Bain Capital kritisiert. Ob er damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Für Gingrich scheint es der letzte Strohalm zu sein, an den er sich klammert.