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Gewalt in Syrien nimmt trotz Beobachtern noch zu

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Gewalt in Syrien nimmt trotz Beobachtern noch zu

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Die Gewalt in Syrien lässt auch nach Ankunft der Bobachter nicht nach – im Gegenteil: Zu diesem

Schluss kommt die UNO. Ihr Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, Lynn Pascoe, gab vor dem Weltsicherheitsrat einen Bericht über die Lage.

Auf diese Angaben beruft sich Amerikas UNO-Botschafterin Susan Rice, wenn sie sagt, seit die Beobachter der Arabischen Liga in Syrien seien, seien schätzungsweise vierhundert Menschen getötet worden. Das seien im Schnitt vierzig pro Tag, weit mehr als vor dem Beobachtereinsatz.

Syriens Staatspräsident zeigte sich bei einer Rede unnachgiebig. Seine Gegner sind für Baschar Assad Terroristen, die Proteste im Land eine Verschwörung

des Auslands. Für März kündigte er eine Volksabstimmung über eine neue Verfassung an; Einzelheiten nannte er nicht.

Das Blutvergießen in Syrien geht aber weiter: Auch die Beobachter der Arabischen Liga selbst sind vor Angriffen nicht geschützt. Bei einem dieser Zwischenfälle wurden nach Angaben aus ihrer Heimat zwei kuweitische Offiziere leicht verletzt.