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Zwei Jahre danach: Haiti braucht weiter Hilfe


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Zwei Jahre danach: Haiti braucht weiter Hilfe

Trümmer, Ruinen, dazwischen Obdachlose auf den Straßen. Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben auf Haiti ist das Land weiter auf internationale Hilfe angewesen. Der Wiederaufbau kommt nur schleppend voran. Viele Millionen Dollar Hilfsgelder wurden ausgegeben, Schulen, Häuser und Krankenhäuser gebaut.

Da die akute Notsituation nun vorüber ist, apellierte Außenminister Laurent Lamothe an die internationale Gemeinschaft, sich auch langfristig für einen guten Wiederaufbau zu engagieren.

Erste Erfolge werden langsam sichtbar. Eine Gruppe Hollywood-Stars, Artists for Peace and Justice, finanzierte den Bau einer Weiterführenden Schule. 4,5 Millionen Euro trug sie dafür zusammen: Hier lernen unterprivilegierte Schüler.

Mertilus Aland will Arzt werden. “Es bedeute ihm viel, dass sich Menschen – so weit entfernt lebende Künstler – auf diese Weise engagierten”, erklärte der 18jährige. “Der Bau der Schule wäre eigentlich Aufgabe der Regierung gewesen.”

Sie hatten Glück. Tausende weitere Schüler warten noch immer auf ein neues Schulgebäude, rund 500.000 Erdbebenopfer auf ein neues Dach über dem Kopf. Von einer Rückkehr zur Normalität ist Haiti noch weit entfernt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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