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Ahmadinedschad auf Suche nach Verbündeten

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Ahmadinedschad auf Suche nach Verbündeten

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat auf seiner Lateinamerika-Reise Verbündete im Atomkonflikt gefunden. Nicht nur Venezuelas Präsident Hugo Chávez, auch Ecuador, stellte sich hinter ihn.

Ahmadinedschad bestritt in Quito erneut, den Bau von Atomwaffen voranzutreiben. Zudem erklärte er: “Lateinamerika ist nicht mehr der Hinterhof der Vereinigten Staaten. Die Großmächte sollten sich tausendmal für das, was sie getan haben, entschuldigen. Eine anständige Person sollte die Liste der Dinge, für die sie sich entschuldigen muss, nicht noch länger machen.”

Auf der anderen Seite der Welt suchte US-Finanzminister Timothy Geithner Verbündete gegen den Iran und wurde fündig. Japan will die US-Sanktionen unterstützen und Ölimporte verringern. In China, Irans größtem Öl-Abnehmer, stieß Geithner dagegen auf taube Ohren.

Für weiteren Zündstoff sorgte der Tod eines Atomwissenschaftlers im Iran. Teheran beschuldigte die USA und Israel für den Bombenanschlag verantwortlich zu sein. Washington wies die Vorwürfe zurück.