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Hungern und beten für Syrien

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Hungern und beten für Syrien

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Rund 200 Mitglieder einer Gruppe namens “Freedom Convoy” (Freiheits-Konvoi) sind in der Türkei an der Grenze zu Syrien in einen Hungerstreik getreten. Sie protestieren damit gegen die Weigerung Syriens, Hilfsgüter für die Opfer des Anti-Assad-Aufstands aus dem Ausland über die Grenze zu lassen. Die meisten Konvoi-Aktivisten sind Exil-Syrer.

Nizar Alaradschani erklärte: “Wir veranstalten diesen Hungerstreik, weil die syrische Regierung keine humanitäre Hilfe ins Land lässt. Mit dem Streik wollen wir die türkische Regierung auffordern, Druck auf die Regierung in Syrien auszuüben, damit sie Hilfe passieren lässt.”

Zuvor hatten viele Aktivisten die Nacht in Zelten verbracht, da sie von syrischen Grenzern gestoppt worden waren. Dabei gab es dann noch einmal etwas zu essen, bevor der Hungerstreik begann. Die Türkei gehört zu den Kritikern des syrischen Regimes um den dortigen Präsidenten Baschar al-Assad. Ob der Hungerstreik in Ankara seine gewünschte Wirkung entfaltet, das bleibt abzuwarten. Solange heißt es warten und beten.