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Oxford Murder: Der rätselhafte Tod des Prof. Rawlings

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Oxford Murder: Der rätselhafte Tod des Prof. Rawlings

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Schock an der englischen Eliteuniversität Oxford. Am Mittwoch kam einer ihrer Professoren, der Astrophysiker Steven Rawlings, unter bisher unklaren Umständen ums Leben. Klar ist nur, dass er zum Todeszeitpunkt seinen langjährigen Freund und Kollegen Devinder Sivia in dessen Haus in einem Vorort von Oxford besuchte – Sivia wurde sofort unter Mordverdacht festgenommen. Inzwischen ließ die Polizei den Mathematiker Sivia unter Kaution wieder frei. Die Ermittlungen laufen.

Ein Nachbar von Rawlings meint, er sei sich nicht ganz sicher, aber nach dem, was er so von den Nachbarn höre, habe Rawlings zunächst in der Haustür gestanden und sei dann plötzlich zurück ins Wohnzimmer getaumelt.

Roger Davies leitet das Institut für Astrophysik an der Uni Oxford, er erinnert sich an seinen Kollegen Steven Rawlings: “Steve war eine der wichtigsten Personen in unserer Gruppe. Ein warmherziger Mensch, der alle miteinbezogen hat, sehr gerecht, wirklich ein Vorbild für viele Leute. Er war eine wunderbar warmherzige Person. Und er war sehr gesellig, er liebte es, Fußball zu spielen, und er hatte einen ausgezeichneten Musikgeschmack. Er war wirklich jemand, auf den man sich verlassen und von dem man viel lernen konnte.”

Jetzt soll der Leichnam obduziert werden, die Polizei gab bekannt, dass sie nach niemand weiterem als möglichem Täter suche. Besonders in England wird der Fall gerne mit dem Fernseh-Inspektor Morse in Verbindung gebracht, der ebenfalls in Oxford ermittelte.