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Proteste gegen rumämische Regierung ausgeweitet

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Proteste gegen rumämische Regierung ausgeweitet

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In Rumänien haben sich die seit Tagen andauernden Proteste gegen Staatspräsident Traian Basescu und die Sparpolitik der Regierung ausgeweitet. In der Hauptstadt Bukarest kam es am Sonntagabend erneut zu Straßenkrawallen. Mehr als 1000 Randalierer griffen die Sicherheitskräfte an. Die Polizei setzte Tränengas ein. Die Krawallmacher bewarfen die Polizei mit Steinen, brennenden Fackeln und Molotow-Cocktails.

Staatspräsident Trajan Basescu hatte am Freitag versucht, die Lage zu beruhigen. “Ich habe den Ministerpräsidenten aufgefordert, auf die Gesundheitsreform zu verzichten”, erklärte Basescu.

Die Proteste richten sich gegen die Sparmaßnahmen, mit denen die Mitte-Rechts-Regierung die Auflagen des Internationalen Währungsfonds erfüllen will. Aber auch Basescu gerät vermehrt in das Zentrum der Kritik.

Am Sonntag skandierten Demonstranten “Nieder mit Basescu” und “Verschwinde Du mieser Hund!”

Auch in mehreren anderen Rumänischen Städten kam es zu Großdemonstrationen, unter anderem in Temeswar, Craiova, Cluj (Klausenburg), Galati, Deva und Iasi.