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Rettungskräfte suchen vor Giglio weiter nach Überlebenden

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Rettungskräfte suchen vor Giglio weiter nach Überlebenden

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Die Rettungskräfte suchen auf dem Wrack der “Costa Concordia” weiter nach Überlebenden. Starker Wellengang machte die Suche allerdings zu einem Wettlauf gegen die Zeit. An Bord des Kreuzfahrtschiffes entdeckte die Feuerwehr ein sechstes Todesopfer. Kurz danach musste die Suche für einige Stunden unterbrochen werden.

Die Wellen hatten den havarierten Riesen in Bewegung versetzt. Insgesamt werden noch 14 Passagiere vermisst, zwölf davon sind Deutsche. Gegen den festgenommenen Kapitän der “Costa Concordia” werden schwere Vorwürfe erhoben.

Der Chef des Kreufahrtunternehmens “Costa Crociere”, Pierluigi Foschi, sagte, die Prozedur, die nach dem Unfall in Gang gesetzt worden sei, habe wohl nicht den schriftlichen Anweisungen entsprochen, die das Unternehmen seinen Kommandanten gebe. Die Reederei hob die Leistung der Besatzung bei der Rettung der Menschen von Bord der“Costa Concordia” hervor. Die Mannschaft habe “tapfer und zügig dabei geholfen, mehr als 4000 Personen in einer sehr schwierigen Situation in Sicherheit zu bringen”.

Noch vor dem Abschluss der Such- und Bergungsaktion stellt sich nun auch die Frage nach möglichen Umweltbelastungen angesichts der knapp 2400 Tonnen Treibstoff in den Tanks der “Costa Concordia”.

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