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Huntsman wirft das Handtuch

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Huntsman wirft das Handtuch

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Der frühere US-Botschafter in China, Jon Huntsman, hat am Montag seine Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur aufgegeben. Trotz großem Einsatzes war er bei der Vorwahl in New Hampshire nur auf dem dritten Platz gelandet; jetzt ging ihm das Geld aus.

“Ich setze meine Kampagne aus. Ich glaube es ist an der Zeit, dass sich unsere Partei um den Kandidaten schaart, der am besten geeignet ist, Barack Obama zu schlagen. Trotz unserer Meinungsverschiedenheiten glaube ich, dass dies Gouverneur Mitt Romney ist”, erklärte Huntsman in Myrtle Beach im US-Bundesstaat North Carolina.

Mit Huntsmans Rückzug wachsen Romneys Chancen. Wie Huntsman spricht er die eher gemäßigten Republikaner an. Doch die nächsten Vorwahl steht im konservativen North Carolina an. Die konservativen Kandidaten wie Newt Gingrich müssen dort punkten, um im Rennen zu bleiben. Bislang war auch ihr Lager gespalten, doch am Wochenende sprachen sich 150 Wortführer der religiösen Rechten hinter Rick Santorum, der in Iowa überraschen gut abgeschnitten hatte.