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Großbritannien will nicht für Euro-Rettung zahlen

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Großbritannien will nicht für Euro-Rettung zahlen

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Die britische Regierung ist grundsätzlich zu einem höheren Beitrag für den Internationalen Währungsfonds bereit, nicht aber zu zusätzlichen Zahlungen zur Absicherung des Euro. Der IWF solle sein Geld “Staaten und nicht Währungen” zur Verfügung stellen, sagte Premierminister David Cameron in London nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti. Für Hilfen für den Euro seien die Länder der Euro-Zone zuständig, betonte Cameron.

Monti traf im Anschluss an den Gedankenaustausch mit dem Premierminister auch mit britischen Investoren und Bankern zusammen. Dabei ging es ihm darum, Interesse für italienische Anleihen zu wecken. Das Land habe seit seinem Amtsantritt erhebliche Anstrengungen unternommen, um eine dauerhafte Haushaltssanierung einzuleiten, so Monti in einem Interview.