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Pech im Unglück: Nach Havarie droht Ölpest

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Pech im Unglück: Nach Havarie droht Ölpest

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Vor der toskanischen Insel Giglio ist die Suche nach Eingeschlossenen im Wrack der “Costa Concordia” unterbrochen worden. Das havarierte Schiff hat derzeit 80 Grad Schlagseite und sinkt immer weiter ab. Dadurch ist die Arbeit für die Rettungsmannschaften im Moment zu gefährlich. Zur menschlichen Tragödie kommt nun noch ein weiteres Problem: Im Schiff sind noch gut 2400 Tonnen Diesel. Läuft das aus, droht eine Umweltkatastrophe.

Gateano Benedetto vom WWF in Italien meint: “Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, die Tanks zu leeren, wenn die Suche nach weiteren Passagieren und Besatzungsmitgliedern einmal abgeschlossen ist.”

Die “Costa Concordia” ist in einem Meeresschutzgebiet havariert, in dem vor allem Wale und Delphine Zuflucht finden. Aber auch diverse Fische und Schalentiere gibt es hier in großer Zahl. Auf der Insel wiederum machen Zugvögel auf dem Weg in den Süden Halt und nicht zuletzt ist das Meer hier ein beliebtes Ziel bei Tauchern.

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