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Suu Kyi - von der Staatsfeindin Nummer eins auf die Kandidatenliste

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Suu Kyi - von der Staatsfeindin Nummer eins auf die Kandidatenliste

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Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat sich in Birma offiziell als Kandidatin für die Nachwahlen zum Parlament registrieren lassen.

Die 66-Jährige galt unter der bis März 2011 regierenden Militärjunta als Staatsfeind Nummer eins und stand jahrelang unter Hausarrest.

Die Nachwahlen sind für den 1. April angesetzt.

Nach den Wahlen im November 2010 war die Militärjunta durch eine dem Militär nahe stehende zivile Regierung ersetzt worden – sie hat unter anderem die Aussöhnung mit den zahlreichen Minderheiten versprochen.

Die zentralen Machtpositionen blieben jedoch in den Händen der Armee und Regimegegner hinter Gittern, weshalb westliche Staaten bis auf Weiteres an ihren Sanktionen festhielten.

Im Februar könnten die EU-Gremien die geltenden Sanktionen und mögliche Hilfen überprüfen, so Diplomaten in Brüssel. Auch ein Besuch der Außenpolitikerin Catherine Ashton sei “demnächst” möglich, so ein Sprecher.

mit dpa, AFP