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"Concordia"-Retter kämpfen gegen die Zeit

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"Concordia"-Retter kämpfen gegen die Zeit

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Am Wrack der “Costa Concordia” gehen die Rettungsarbeiten weiter. Allerdings schwinden die Chancen, noch Überlebende in dem Schiff zu finden. Nach wie vor werden zahlreiche Menschen vermisst. Die Suche war gestern unterbrochen worden, weil die Arbeit für die Bergungstrupps zu gefährlich geworden war. Der Grund: Das Schiff sinkt immer weiter ab und droht mittlerweile, ganz in die Tiefe zu rutschen. Die Retter arbeiten gegen die Uhr, laut der Feuerwehr bleiben maximal 24 Stunden. Denn aktuell zieht schlechtes Wetter auf und das bedeutet, dass dann etwa schwerer Wellengang das Wrack weiter destabilisieren und den Einsatz der Retter völlig unmöglich machen könnte. Zu alledem kommt das Problem, dass sich noch gut 2400 Tonnen Diesel im Wrack befinden. Dieser Treibstoff soll abgepumpt werden, da er auslaufen und eine Umweltkatastrophe verursachen könnte. Die “Costa Concordia” ist vor sechs Tagen vor der toskanischen Insel Giglio havariert.