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Freude und Bangen nach der Schiffshavarie

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Freude und Bangen nach der Schiffshavarie

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Zahlreiche philippinische Besatzungsmitglieder der “Costa Concordia” sind wieder in ihrem Heimatland angekommen. Am Flughafen von Manila wurden sie von Familien und Freunden empfangen. Fast 300 Männer und Frauen von den Philippinen arbeiteten an Bord des Unglücksschiffs. Schon bald sollen auch die übrigen wieder zu Hause sein. Drei Philippiner wurden bei der Havarie verletzt, sie erholen sich derzeit in Italien.

Besatzungsmitglied Gilda Gido zeigte ihre Schwimmweste und sagte, diese habe ihr das Leben gerettet. Sie habe die Weste beim Verlassen des Schiffs getragen und sie nun als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen.”

Yhasmin Layosa, die ebenfalls auf dem Schiff arbeitete, meinte, sie habe durch das Unglück gelernt, tapfer zu sein, nicht in Panik zu geraten und stärker an Gott zu glauben.

Der Schiffskellner Jericho Hipolito will jetzt erst mal eine Auszeit nehmen und überlegen, was er künftig machen will. Er habe fünf Monate auf dem Schiff gearbeitet, sagte er, und nach dieser Erfahrung sei er nicht sicher, ob er nochmal auf ein Schiff wolle.

Unterdessen beteten vor der Kathedrale im peruanischen Cuzco zahlreiche Menschen bei einer Nachtwache für die Kellnerin Erika Soria. Auch sie hatte auf der “Costa Concordia” gearbeitet. Seit dem Unglück wird sie vermisst.