Eilmeldung

Eilmeldung

Sony Ericsson: Scheidung mit Riesenverlust

Sie lesen gerade:

Sony Ericsson: Scheidung mit Riesenverlust

Schriftgrösse Aa Aa

Die nach zehn Jahren aufgelöste Handy-Ehe Sonys mit Ericsson hat zum Abschluss im vierten
Quartal 2011 einen überraschend hohen Nettoverlust eingebracht. Der Fehlbetrag betrug mehr als 200 Millionen Euro.
 
Sony will bis Februar sämtliche Anteile seines schwedisches Partners übernehmen und Ericsson mit gut einer Milliarde Euro auszahlen. Für 2011 müssen sich beide Unternehmen einen Verlust von einer Viertel Milliarde Euro teilen.
 
Der schwedische Chef von Sony Ericsson, Bert Nordberg, nannte harte Konkurrenz, schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Auswirkungen der Naturkatastrophe in Thailand sowie
Rationalisierungskosten als Ursachen für das schwache vierte Quartal.
 
Sein Unternehmen konnte in diesen drei Monaten nur noch neun Millionen Handys absetzen. Das war ein Fünftel weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 16 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.