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Gingrich-Ex: Newt wollte immer viele Frauen

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Gingrich-Ex: Newt wollte immer viele Frauen

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Während Rick Perry seinen Anhängern zuruft, sie sollen jetzt für Newt Gingrich stimmen, packt Marianne Gingrich, eine der Ex-Frauen des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers im Fernsehen aus. Newt sei für den Posten des Präsidenten nicht geeignet, moralisch gesehen. Er habe eine freie Ehe befürwortet und habe immer mindestens eine Frau neben ihr haben wollen. Der Fernsehsender ABC veröffentlichte Teile des Interviews vorab online.

Dabei sah es gerade so gut für Newt Gingrich aus. Ein weiterer Bewerber der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur hatte die Segel gestrichen: Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, zog die Konsequenz aus seinen bisherigen Ergebnissen. Er forderte seine Anhänger auf, nun Newt Gingrich zu unterstützen: “Newt ist ein konservativer Visionär, der dieses Land verwandeln kann. Newt ist natürlich nicht perfekt, aber wer ist das schon?”

Nur noch vier Bewerber kämpfen nun darum, Barack Obamas Herausforderer bei der Wahl im November zu werden: Mitt Romney, Newt Gingrich, Ron Paul und Rick Santorum.

Die größten Chancen werden dem Mormonen und Multimillionär, dem Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, eingeräumt.

Allerdings wurde nun bekannt, dass Romney die Vorwahl im Staat Iowa am 3. Januar doch nicht gewonnen hat, sondern dass der ehemalige Senator von Pennsylvania, Rick Santorum, vor Romney gelegen habe. Santorum peitscht sich und seine Anhänger hoch: “Gemeinsam können wir es schaffen. Wenn ihr hinter mir steht, werde ich derjenige sein, der Mitt Romney besiegt, denn ich habe Mitt Romney in Iowa schon besiegt.”

Am Wochenende finden im konservativen Bundesstaat South Carolina die nächsten Vorwahlen statt.