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Havarierte Costa Concordia bewegt sich weiterhin

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Havarierte Costa Concordia bewegt sich weiterhin

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Nach der Havarie der “Costa Concordia” werden weiterhin mehr als zwanzig Menschen vermisst. Etwa die Hälfte von ihnen sind deutsche Urlauber.

Elf Menschen sind bisher sicher ums Leben gekommen, als das Kreuzfahrtschiff vor einer Woche vor Italiens Küste auf Grund lief und kenterte.

Die Suche nach Überlebenden ist inzwischen bis auf weiteres unterbrochen worden. Das Schiff bewegt sich erneut, und das jetzt auch fortwährend: Jede Stunde rutscht es einige Millimeter weiter, am Bug geht es noch schneller.

Damit könnte es unter Umständen über einen Felssims in die Tiefe abrutschen. Möglich ist aber auch, dass es sich durch die Bewegung in seiner jetzigen Lage stabilisiert. Die Fachleute sind sich darüber nicht sicher.

Die Rettungskräfte beraten weiter darüber, wie sie in dem Schiff nun weiter vorgehen. Inzwischen droht auch schlechteres Wetter mit stärkerem Wind.

Unklar ist wegen der Wetterlage und der Bewegung des Schiffs auch, wann eine holländische Spezialfirma mit dem Abpumpen des Treibstoffs beginnen kann. Das war für heute oder morgen geplant, kann aber erst stattfinden, wenn keine Retter mehr an Bord sind. Nach Angaben der Reederei hat die “Costa Concordia” mehr als zweitausend Tonnen Treibstoff an Bord.