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Bayern will Veröffentlichung von "Mein Kampf" verhindern


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Bayern will Veröffentlichung von "Mein Kampf" verhindern

Trotz aller Kritik an seinen Plänen, Auszüge aus Hitlers “Mein Kampf” in Deutschland zu veröffentlichen, will der britische Verleger Peter McGee in dieser Woche kommentierte Auszüge des Buches in den Handel bringen.

“Im Gegensatz zur deutschen Perspektive”, so McGee, “sind die Briten nicht der Meinung, dass man etwas, das man nicht mag, verstecken sollte, in der Hoffnung, dass es verschwindet. Man sollte es diskutieren und kritisieren.”

Doch viele deutsche Historiker sind vom aufklärerischen Ehrgeiz des britischen Albertas Verlages nicht überzeugt. Die Professorin Stefanie Schüler-Springorum hält die Idee für geschmacklos, weil hier unter dem Vorwand eines angeblichen Tabubruches Geld verdient werden solle.

Das Land Bayern, das das Urheberrecht an dem Buch hält, hat rechtliche Schritte angekündigt, um die Veröffentlichung der Auszüge zu verhindern. Bayern hat den Verlag aufgefordert, bis Montag zu der geplanten Veröffentlichung Stellung zu nehmen.

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