Eilmeldung

Eilmeldung

"Costa Concordia": Ein Schiff, viele Tragödien

Sie lesen gerade:

"Costa Concordia": Ein Schiff, viele Tragödien

Schriftgrösse Aa Aa

Angehörige der Toten und Vermissten sind auf die Insel Giglio gereist, um das havarierte Kreuzfahrtschiff mit eigenen Augen zu sehen.

Hoffnung in dem Wrack noch Überlebende zu finden, gibt es kaum noch. Während die einen Abschied nehmen und trauern, glaubt die Familie der 30-jährigen Italienerin Maria noch an einen glücklichen Ausgang.

Ihre Anwältin, Christina Botto, versucht ihnen beizustehen: “Die Hoffnung der Menschen ist unendlich. Die Leichen wurden noch nicht geborgen, es ist also verständlich. Die Angehörigen geben die Hoffnung nicht auf. Und es hat sich gezeigt, dass manchmal bei Tragödien wie dem Tsunami auch nach vielen Tagen noch Überlebende gefunden werden. Solange das gesamte Schiff noch nicht abgesucht wurde, kann man noch hoffen.”

Bisher wurden 11 Tote geborgen. Die Taucher fanden fünf von ihnen im Bordrestaurant in dem überfluteten Teil des Kreuzfahrtschiffes, 20 Meter unter der Wasseroberfläche.