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USA: Präsidentschaftsvorwahlen vor weiterer Vorentscheidung

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USA: Präsidentschaftsvorwahlen vor weiterer Vorentscheidung

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An diesem Tag fällt eine weitere Vorentscheidung: Im amerikanischen Bundesstaat Südkarolina erhoffen sich die Republikaner mehr Aufschluss darüber, wer für sie im November gegen Barack Obama in das Rennen um die Präsidentschaft geht.

Zwei Vorwahlen gab es schon: Bisher hat sich das Feld der Bewerber danach jedesmal verkleinert. Auch in Südkarolina hat Mitt Romney gute Chancen auf den Sieg. Dem Multimillionär schaden aber zum Beispiel Vorwürfe, die seine Zeit bei einem Finanzinvestor betreffen.

Profitiert hat davon Newt Gingrich, der in den Umfragen der letzten Wochen kräftig auf Romney gutgemacht hat. Er sieht sich als den wahren Konservativen – etwas, das er Romney mit dessen Vergangenheit als Gouverneur im vergleichsweise liberalen Massachusetts abspricht.

Umstritten ist aber Gingrichs Vergangenheit in Washington ebenso wie sein Ehe- und Liebesleben. Wer in Südkarolina wirklich einen Konservativen wählen will, könnte daher immer noch für den strenggläubigen Rick Santorum stimmen, der im Nachhinein doch noch zum knappen Sieger der ersten Vorwahl in Iowa erklärt wurde.

Für einen Außenseiter gut im Rennen ist auch weiterhin der libertäre Ron Paul, der vor allem für möglichst wenig Staat eintritt (und damit auch ein Ende der weltweiten Militäreinsätze) und damit eine stabile Anhängerschaft hat.